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Ich nutze diesen Raum hier jetzt einfach mal, um meine Gedanken, Ansichten, meine Meinung darzustellen und zu sortieren – ganz ohne wissenschaftlichen Anspruch, ohne Quellenangaben und auch ohne jemanden von irgendetwas überzeugen oder in eine bestimmte Richtung drängen zu wollen. Einfach nur ein Mich-Zeigen-mit-meinen-Gefühlen-und-Gedanken.

Nach all den vergangenen Monaten mit Maßnahmen, Horrornachrichten über mögliche Sterbefallzahlen und Impfnebenwirkungen, Diskussionen mit Menschen, die mir am Herzen liegen, und Erklärungen, warum ich mich nicht impfen lasse, bin ich einfach nur noch müde und traurig. Und schockiert über die momentane Entwicklung in Deutschland.

Was ist bloß mit uns Menschen los? Wollen wir uns tatsächlich in unterschiedliche Gruppen spalten lassen und uns gegenseitig in Angst und Hass begegnen?

Wollen wir uns alle nicht endlich die Hände reichen und nach gemeinsamen Lösungen schauen, mit denen alle leben können?

Momentan fällt es mir sehr schwer, die Meinungen in den Medien und die Entscheidungen der Politik anzunehmen, und eigentlich wollte ich in diesem Text dem ganzen Frust und der Enttäuschung, die ich sehr stark in mir wahrnehme, Raum geben. Dieser Frust würde sich aber überwiegend in einer aggressiven Anklage entladen – einer Anklage an die Politik, an die Medien und an die Menschen, die scheinbar nicht erkennen (wollen), dass es neben der Impfung noch andere Wege aus dieser Krise heraus gibt. Und dieses aggressive, destruktive Entladen möchte ich nicht auch noch schriftlich in die Welt senden. Also habe ich mich im Stillen innerlich sortiert und gebe hier nun meine Ansichten und Erkenntnisse wider.

Als ich die Gefühle und Gedanken in mir näher betrachtete, wurde mir klar, dass es auf dieser Erde kein Entweder-Oder geben kann. Es gibt nicht die eine Wahrheit, nicht den einen Weg, nicht die eine Lösung für alle. Denn wir Menschen haben unterschiedliche Ziele. Die einen möchten die Welt revolutionieren und eine neue Weltordnung mit technologischen Verbindungen zwischen Künstlicher Intelligenz (KI) und Mensch schaffen. Andere glauben fest daran, dass die Welt von einem gefährlichen bis tödlichen Virus bedroht ist und dieses beseitigt (besiegt) werden muss. Eine weitere Gruppe möchte einfach nur das gewohnte Leben zurück, das sie vor der Krise gelebt hat. Und eine vierte Gruppe möchte die Menschheit zu ihren natürlichen Wurzeln zurückführen – in die Anbindung an Mutter Erde, an die Seelen und das Göttliche in uns Menschen. Von diesen vier genannten Gruppen gehen Gruppe 1 (neue Weltordnung/Verbindung KI – Mensch) und Gruppe 2 (Virusbekämpfung) in eine komplett andere Richtung als Gruppe 4 (Anbindung an Mutter Erde). Diese Gegensätze zeigen sich nach meinen Beobachtungen besonders in der Krise um das SARS-CoV-2-Virus, in der sich dieses Land zurzeit befindet. Kein Wunder, dass sich da so tiefe Gräben auftun.

Dass es nicht wieder so wie vor der Krise werden wird, ist den meisten Menschen inzwischen wahrscheinlich klar.

Mir kommt es vor wie ein großer Machtkampf zwischen Mächten, die ich als kleiner Mensch in diesem großen Universum gar nicht richtig erkennen und benennen kann. Es kommt mir vor wie der Kampf zwischen Technologie und Natur oder auch wie ein Kampf zwischen Künstlicher Intelligenz und der Menschlichkeit.

In den letzten Monaten wurden so viele unterschiedliche Theorien und Informationen in die Welt gestreut, dass ich gar nicht mehr weiß, was ich davon glauben möchte. Vieles erscheint mir widersprüchlich und in die Angst treibend. Und so verlasse ich mich am besten auf meine Intuition. Sie zeigt mir über Gefühle der Weite oder Enge in meinem Körper, welcher Weg und welche Haltung für mich und mein Leben richtig oder falsch ist. Und so folge ich möglichst dem, was mich Leichtigkeit und Weite fühlen lässt. Ich fühle mich mit der Natur von Mutter Erde verbunden und betrachte Bakterien und Viren als Teil der Natur. Wenn ich mit mir selbst und der Natur in Einklang lebe, gibt es nichts Natürliches, was ich fürchten müsste. Dazu zählt für mich auch der Tod, der für mich ebenso wie die Geburt Teil des Lebens ist. Ein natürlicher Kreislauf von Entstehen und Vergehen.

Die Angst vor dem Sterben und dem Tod ist in der europäischen Bevölkerung weit verbreitet. Gefühle der Angst steuern das Verhalten eines Großteils der Bevölkerung. Angst vor Krankheit, Angst vor dem Verlust der Arbeitsstelle, Angst vor Armut, Angst vor dem Verlust geliebter Menschen, Angst vor Versagen, vor Ausgegrenzt-werden, Angst vor dem Alleinsein, Angst vor Krieg …. – und eben auch Angst vor dem Tod und was uns Menschen in diesem Prozess und eventuell danach erwartet.

Menschen, die in Angst sind, können nicht klar denken und erst recht keine weisen Entscheidungen treffen. Sind wir in Angst, ist unser Blickfeld eng begrenzt und damit auch die Auswahl der Lösungsmöglichkeiten. Das kenne ich aus meiner eigenen Vergangenheit nur zu gut. Notfalls wählt man Wege und Substanzen, die einem sogar möglicherweise schaden – Hauptsache die Angst verschwindet.

Seit Beginn dieser Krise spüre ich in mir Angst vor dem Verlust meiner Freiheit und der Selbstbestimmtheit. Die meiste Zeit konnte ich diese Angst relativ gut steuern und auch wieder beruhigen, doch mit der Ankündigung einer möglichen allgemeinen Impfpflicht ist die Angst und mit ihr sehr viel Unverständnis, Wut und Trauer hochgekocht. Es geht nicht in meinen Kopf hinein, wie Menschen das Narrativ der Medien ungeprüft glauben können, sich für Tests und Impfung in langen Warteschlangen einreihen und denken, dass sie nun geschützt sind und das Virus durch die Impfung besiegt werden könnte.

Es macht mich wütend und traurig zugleich, dass ein Großteil der Menschen scheinbar so sehr die Verbindung zur Natur verloren hat, sie sogar als Feind betrachtet und immer mehr Maßnahmen gefordert und eingesetzt werden, die die Menschen weiter und weiter von sich selbst und von Mutter Erde entfernen. Zur Erinnerung: Wir sind ein Teil der Erde, der Natur – und in unseren Körpern wirken natürliche Prozesse, die unsere Körper und damit uns als Menschen hier auf dieser Erde leben lassen! Aus der Vergangenheit sollten wir Menschen gelernt haben, dass künstliche Eingriffe in die Natur langfristig meist mehr Schaden als Nutzen anrichten. Es sei denn, dass es tatsächlich das große Ziel ist, die Menschen zu künstlichen Wesen in einer künstlichen Welt umzubauen.

Bei diesem Gedanken zieht sich in mir alles zusammen und es schreit förmlich in mir: „Nein! Das darf nicht passieren.“ Dieses Nein kann ich mit meinem Verstand nicht erklären. Es ist ein sehr starkes Gefühl in meiner Herz-Bauch-Region, das sich weder mit Verständnis für die Ängste der Menschen vor dem Virus noch mit dem Versuch der inneren Öffnung für andere Wege der Transformation/Evolution des Menschen verändern lässt.

Eine Entwicklung in Richtung Transhumanismus könnte langfristig das, was uns Menschen menschlich macht, zerstören. Dazu zählen die Vielfalt und Einzigartigkeit, die Anbindung an die Seelen in uns und das Gefühl tiefer Verbundenheit unter uns Menschen, zur Erde und zur Quelle unseres Ursprunges.

Wie können Menschen glauben, dass sie die Erde mit allem, was auf und in ihr existiert, beherrschen könnten? Und wer entscheidet, wer oder was leben darf und wer als Feind erklärt wird? Wer entscheidet, was gut und was schlecht ist? Warum können verschiedene Wege und Möglichkeiten nicht nebeneinander gelebt werden? Und warum muss es immer einen Schuldigen/einen Feind geben, der bekämpft werden muss?

Ich bin erschüttert, wie fest die Aussagen, die seit Monaten täglich im Fernsehen und den großen Zeitungen präsentiert werden, in den Köpfen einiger Menschen verankert sind. Für diese Menschen sind nun die Ungeimpften Schuld an der derzeitigen kritischen Lage in den Krankenhäusern, speziell auf den Intensivstationen, und daran, dass wir immer noch nicht zu unserer gewohnten Normalität zurückkehren konnten.

Es ist so ein Leichtes, anderen die Schuld für etwas in die Schuhe zu schieben. Ich selbst nehme mich hier nicht heraus. Auch ich ertappe mich immer wieder dabei, wie ich andere Menschen oder Umstände im Außen dafür verantwortlich mache, wenn ich keine Freude und Leichtigkeit in meinem Leben habe und mein Leben nicht so gestalten kann, wie ich es mir eigentlich wünsche.

Wozu dient uns das Beschuldigen eines Anderen?

Meist dient es doch dazu, dass wir selbst nichts ändern müssen. Der Andere trägt ja die Schuld und muss das wieder gutmachen. Wir müssen dann unsere eigenen Schatten nicht anschauen und uns nicht den eigenen erlittenen Schmerzen widmen, können weiterhin die Decke der Verdrängung darüber legen. Doch so werden wir niemals ein glückliches Leben führen können, denn die erlittenen Verletzungen wirken durch unser Unterbewusstsein in die Welt hinein und präsentieren uns immer wieder neue Möglichkeiten, um diese Verletzungen heilen zu können.

Letztendlich basieren alle Beschuldigungen auf Projektionen der eigenen Schuldgefühle, die wir in uns tragen – überwiegend eingepflanzt und übernommen durch die Erfahrungen während der Kindheit. Ich behaupte jetzt einfach mal, dass die meisten Menschen solche tiefsitzenden Schuldgefühle in sich tragen und wir deswegen immer wieder aufeinander losgehen. Vielleicht liegt darin sogar ein Schlüssel für die Lösung dieser Krise.

Durch Vergebung können wir uns von Schuldgefühlen befreien. Sich selbst und anderen Menschen vergeben – für Handlungen, die zu Verletzungen auf körperlicher und psychischer Ebene führten. Niemand ist schuldig. Wir alle sind eingebunden in ein riesengroßes Geflecht aus Aktionen und Reaktionen. Es ist an jedem von uns, das eigene Gefühlsleben genau anzuschauen, alte Wunden zu heilen und seinen Eigenanteil am Gesamtgeschehen zu erkennen.

Sobald ich aus dem Schmerz und der Beschuldigung in den Zustand der Vergebung gehe, erkenne ich auch, welche wichtigen Erfahrungen und Stärken ich aus den jeweiligen Erlebnissen mitgenommen habe – und empfinde Dankbarkeit.

Und ein anderer, sehr wichtiger Aspekt für einen Weg aus dieser Krise ist es sicherlich, die eigenen Ängste genau anzuschauen. Wovor genau habe ich Angst? Wie real ist diese Angst? Ist die beängstigende Situation bereits Wirklichkeit oder ist sie noch in der Zukunft?

Wenn ich meine Welt im Jetzt betrachte, ist da alles in Ordnung. Ich habe alles, um gut leben zu können, es sind liebevolle Menschen und eine wundervolle Hündin an meiner Seite, allen geht es gut und die meisten Menschen begegnen mir in einer freundlichen, hilfsbereiten Art und Weise. Es gibt für mich also keinen Grund, um in Angst zu sein. Alles Beängstigende liegt in der Zukunft und muss in der gedachten Weise nicht zwangsläufig eintreten. Meistens kommt es doch sowieso ganz anders als gedacht, und bislang war mir das Leben stets sehr wohlgesonnen. Diese Gedanken sind beruhigend und so gehe ich Stück für Stück weiter ins Vertrauen, dass sich immer Wege zeigen und Türen öffnen werden, die mich bei meiner menschlichen und spirituellen Entwicklung unterstützen.

So beruhigt sich in mir der Sturm

und leise flüstert mein Herz:

Bewahre dir deine Vision

von einer friedvollen, harmonischen Welt

und sende sie regelmäßig ins Feld.

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Text: Christiane Walter

Foto: Pixabay / goodlynx (https://pixabay.com/de/photos/frieden-natur-tiere-landschaft-4882611/)

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