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Lange Zeit war es still in diesem Blog. Seit August 2019 lebe und reise ich gemeinsam mit meiner Hündin Bounty im Auto und hatte es all die Monate nicht geschafft, auch nur einen einzigen Text zu schreiben. Und dabei habe ich soooo viele wundervolle und auch herausfordernde Situationen erlebt, die es wert sind, hier in diesem Blog einen Platz zu bekommen. Das werde ich nachholen.

Heute soll es aber noch ein Mal um die Welt der Fraktale gehen. Sie sind seit Dezember 2018 ein fester Bestandteil meines Alltags und haben maßgeblich zu meiner augenblicklichen Lebenssituation beigetragen.

Aber mal von Anfang an:

Als ich in die Fraktaltwelt einstieg, erwartete ich, dass ich innerhalb weniger Monate mittels der Fraktalreise einen großen Geldbetrag erhalten würde. Ich wollte an einer Ausbildung teilnehmen, für die ich eine größere Menge Geld brauchte. Die beim Einstieg in die Fraktale genannte Geldsumme passte ganz wunderbar. Und dabei dann noch nebenbei das bestehende Geldsystem verändern – eine riesengroße Chance für die ganze Welt. Ja, ich bin mit meiner rosa-roten Brille auf der Nase manchmal vielleicht doch etwas sehr idealistisch unterwegs. Aber ein gewisses Maß an Idealismus ist meiner Meinung nach auch hilfreich, spiegelt es doch die Begeisterung für eine Vision und erzeugt eine positive Energie.

„Bis Mai bist du längst im Wasser und hast das Geld für die Ausbildung zusammen.“ Mit diesem Geld-Argument wurde ich eingeladen. Wie auch viele andere. Die Fraktale sind allerdings keine Geldmaschine, in die man einen bestimmten Betrag einzahlt bzw. investiert und der sich dann auf magische Weise innerhalb einer bestimmten Zeit einfach so vervielfacht. Um das in der Form erleben zu können, sind für mich und für viele andere völlig neue Denk- und Verhaltensweisen nötig.

Das erkannte ich nach einigen Wochen und durchlebte Enttäuschung, Wut und Resignation. Ich fühlte mich unfähig, jemals die Reise komplett und „erfolgreich“ zu durchlaufen, zeigten sich doch eine Vielzahl von inneren Hürden, die mir unüberwindbar erschienen. Vor einigen stehe ich auch heute noch. *lach*

Möglicherweise ging es anderen ebenso wie mir. Viele verließen die Fraktale oder wandten sich parallel anderen Geldsystemen zu, die ihnen wiederum versprachen, in kurzer Zeit viel Geld zu erhalten. Die vielen Ausstiege führten in den Fraktalen zum Stillstand und im traurigsten Fall sogar zu deren Auflösung. Natürlich fühlten sich dadurch die Zweifler in ihren Annahmen bestätigt, dass die Fraktale nicht funktionierten und man nur sein Geld verlöre.

Ich stieg nicht aus, sondern blieb und beobachtete das Geschehen – und mich. Und nach und nach erkannte ich, warum es bei mir nicht so lief, wie es mir zu Beginn erzählt wurde. Bei einigen funktionierte das Fraktalreisen ja ganz wunderbar. Warum also nicht bei mir?

Die Fraktale, in denen ich reise, stagnieren seit vielen Monaten, während andere Fraktale sich entwickeln und teilen.

Die Entwicklung der Fraktale steht unter dem Einfluss von drei Faktoren:

1. von der Aktivität der Reisenden im Austausch untereinander,

2. von der Bereitschaft, sich Herausforderungen zu stellen und sein bisheriges Denken und Handeln zu hinterfragen und gegebenenfalls zu verändern und

3. vom Weitergeben der gewonnenen Erfahrungen und Fortschritte ins eigene Umfeld.

Solange niemand von den Fraktalen und den darin enthaltenen persönlichen Entwicklungsmöglichkeiten weiß, kann sich auch niemand dafür entscheiden und seinem Leben bestenfalls eine andere, neue, freudvoll erfüllte Gestalt geben.

Dieses eine Jahr Fraktalreisen hat Vieles in meinem Leben verändert. Die Mitreisenden in den Fraktalen sind Spiegel meiner inneren Blockaden und Lösungen, Impulsgeber, Unterstützer und Wegbegleiter. Durch den täglichen Austausch mit ihnen habe ich nicht nur mein Denken weiter verändert, meine Sicht auf das Leben und was es erschafft, sondern auch mein Fühlen. Vieles, was ich vorher schon wusste, fühle ich nun in mir. Das ist ein großer Unterschied.

Zudem wurde ich von energetischen Implantaten befreit. Das hat mir wirklich eine spürbare Erleichterung gebracht, hat mir die Tür zu meinem inneren Licht geöffnet und dafür bin ich zutiefst dankbar.

Ich habe wundervolle Freunde gefunden und erhalte seit Monaten ein tägliches Coaching, das mich in vielerlei Hinsicht verändert und stärkt. Immer mehr bin ich in der Lage, mein Leben selbstbestimmt, vertrauensvoll und emotional unabhängig von äußeren Bedingungen zu gestalten.

Warum fällt es mir trotzdem so schwer, anderen Menschen von den Fraktalen zu erzählen, meine Begeisterung dafür zu teilen, sie in die Fraktale einzuladen und ihnen so die Möglichkeit zu schenken, ihr eigenes Leben in eine andere, positive, transformierende Richtung zu lenken?

Die Antwort darauf ist:

Ich habe Angst vor Ablehnung und Ausgrenzung – basierend auf tief sitzenden Glaubenssätzen, mit denen ich zum Teil immer noch meine Realität gestalte und mir selbst die Erfahrungen der Vergangenheit immer wieder bestätige. Wieder und wieder.

Diese Erkenntnis ist für mich von unschätzbarem Wert. Denn mein gesamtes Erleben, meine Realität, wird durch nichts Anderes als durch meine Glaubenssätze erschaffen.

Wenn ich also z.B. glaube, dass meine Ideen und Visionen von anderen als Spinnerei betrachtet werden, begegnen mir auch genau solche Reaktionen im Außen.

Wie kann ich diesen Kreislauf verändern?

Indem ich meine Glaubenssätze verändere. Zu den Themen Geld, Selbstwert, meiner Position auf dieser Erde und innerhalb der Gesellschaft. Alle Sätze, die ich zu diesen Themen in mir trage bzw. trug, begrenzten mich und hielten mich klein.

Ich glaubte, dass ich nur eine begrenzte Menge Geld zur Verfügung hätte.

Ich glaubte, dass ich etwas leisten müsse – es mir erst verdienen müsse – um Geld, Wohlbefinden, Zuneigung, Freude und ein Recht auf Leben zu haben.

Ich glaubte, dass ich nicht in der Lage sei, etwas zu leisten, und fühlte mich auf tiefster Ebene als Versager und Nichtsnutz.

Ich glaubte, dass mir eh niemand glaubt und die meisten mich für einen Spinner halten.

Ich glaubte, dass ich so, wie ich bin, und mit dem, was ich tue, nirgends willkommen bin.

Ich hatte Angst vor Ablehnung, vor Misserfolg, vor Beschuldigungen und Anfeindungen und vor dem finanziellen Absturz – dem Verlust meiner kompletten Lebensgrundlage.

In den Fraktalen lerne ich nun seit einem Jahr Schritt für Schritt, diese begrenzenden Glaubenssätze loszulassen und neue zu formulieren.

Ich lerne, mit Emotionen wie Angst, Trauer, Wut, Neid und Scham besser umzugehen und mich von ihnen nicht jedes Mal überrollen und in ein tiefes Loch reißen zu lassen.

Ich lerne, dass ich mit dem, was ich sage, willkommen bin.

Ich lerne, dass jeder auf seine Weise wertvoll ist und einen Platz im Miteinander hat – auch ich.

Ich lerne, dass Geld nicht begrenzt ist und es mir jederzeit zur Verfügung steht.

Ich lerne, dass ich nicht etwas leisten oder mir etwas verdienen muss, sondern dass meine Existenz davon unabhängig ist und bedingungslos geliebt wird.

Und ich lerne, dass ich vom Leben reich beschenkt werde, je mehr Freude und Dankbarkeit ich in mein Denken, Fühlen und Tun bringe. Und dieser Reichtum bezieht sich auf alle Ebenen meines Seins.

Diese innere Arbeit und auch die persönlichen Begegnungen mit den Menschen, die ich in den Fraktalen kennenlernte, haben mein Leben in den letzten 14 Monaten sehr verändert.

So fand ich mietfreie Wohnmöglichkeiten an Mosel und Rhein, spürte in mir den fast verlorenen Wunsch nach Reisen und Freiheit wieder, änderte den Kurs meines Lebens, lernte diese andere Art des Lebens kennen – das Wohnen und Reisen auf vier Rädern – und entschied mich dafür, diesen neuen, unbekannten und für mich bis dato sehr unsicheren Weg zu gehen. Ich traf Menschen in den Fraktalen, die mir zeigten, wie sie ihr Leben frei gestalteten, und was alles möglich ist, wenn man bereit ist, Vertrauen zu fassen, seinem Herzen zu folgen und Träume zu realisieren.

Ich habe meinen kompletten Standort in Deutschland aufgegeben, bin seit November 2019 ohne festen Wohnsitz gemeldet, lebe und reise mit Bounty in einem gemütlich eingerichteten VW T4 namens Odin, genieße die Sonne und die Freiheit, das tun zu können, was mir Freude macht, und lerne täglich ein bisschen mehr über mich und das Leben.

Ich bin von großer Dankbarkeit erfüllt, dass mir diese Art des Lebens und Reisens möglich ist.

Und ich bin noch lange nicht am Ende meiner Reise – nicht im Leben und auch nicht in den Fraktalen.

Ich darf noch üben, meine Begeisterung und Freude für das, was mir am Herzen liegt, im Außen mehr zu zeigen.

Ich darf noch üben, nicht länger ergebnisorientiert zu handeln, sondern stattdessen meine Freude im Sein und Tun in den Vordergrund zu rücken. Das Ergebnis spiegelt automatisch das, was ich hineingegeben habe – Freude, Begeisterung, Wertschätzung und Fülle oder Missgeschick, Unfrieden und Mangel. Also übe ich mich in Achtsamkeit, mit welchen Gefühlen, Gedanken und Absichten ich mich von nun an durch das Leben bewege.

Außerdem darf ich noch lernen, meine Ideen und Überzeugungen frei und ohne Angst vor Ablehnung zu äußern und dir und anderen Menschen in meinem Umfeld auf diesem Weg Impulse und Chancen für die eigene Entwicklung zu schenken.

Und insgesamt darf ich mutiger meinen Platz in dieser Welt einnehmen. Ich dachte bislang immer, ich müsse diesen Platz erst irgendwo finden. Muss ich aber gar nicht, denn egal, wo ich bin und was ich tue – es ist genau der richtige Ort. Mein Platz ist überall dort, wo ich bin.

Für mich sind die Fraktale auch nach einem Jahr noch ein riesengroßes Geschenk – auf zwischenmenschlicher Ebene und besonders im Rahmen meiner persönlichen Entwicklung. Die Fraktale sind ein Geschenk für all jene, die sich für diesen Weg öffnen, die sich von begrenzenden Glaubenssätzen unter anderem zum Thema Geld befreien möchten und dafür nicht den „klassischen“ Coaching-Weg wählen sondern lernen möchten, bedingungslos zu schenken und zu empfangen, und denen das Miteinander und Füreinander mehr am Herzen liegt als ihr eigener Vorteil.

Im Zeichen des Miteinanders und Füreinanders steht die Zukunft. Sich wieder verbunden fühlen mit seinem Gegenüber, mit den Mitmenschen, den Tieren und Pflanzen, mit der Erde und allen Elementen und Lebewesen und am allermeisten mit sich selbst, mit seiner Seele, der Quelle des Lebens.

Sobald du in dir spürst, wer du bist und was du zu tun vermagst, ist materieller Reichtum nicht mehr vorrangig, denn Fülle ist allgegenwärtig und auf allen Ebenen vorhanden.

Wer jetzt selbst mal schauen und hineinfühlen möchte, was ich innerhalb der Fraktale als so wertvoll empfinde, dass ich hier einen zweiten Beitrag darüber schreibe*, ist herzlich dazu eingeladen. Schickt mir einfach eine Nachricht über das Kontaktformular. Die Türen der Fraktale stehen offen.

Tretet ein und schaut selbst!

* Den ersten Text zu den Fraktalen findet ihr hier #019 Die Welt der Fraktale – Schneeballsystem oder ein Weg hin zu einer Ökonomie des Miteinanders

Bild: Christiane Walter

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