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Was macht mich glücklich?

Glücklich fühle ich mich, wenn ich jemandem helfen kann, ein langersehntes Ziel zu erreichen, oder wenn ich jemandem etwas ermöglichen bzw. schenken kann, was sich dieser schon lange wünscht.

Mein eigener Wunsch ist es, mich so zeigen zu können, wie ich mich fühle; sagen zu können, was ich denke, und frei entscheiden zu dürfen, wie ich handeln möchte; und mich entsprechend meiner Talente frei entfalten zu können. Ich möchte mich in mir und in meinem Umfeld sicher fühlen und auf allen Ebenen unabhängig sein. Körperlich, geistig und auch materiell (finanziell). Das ist mein Ziel und darauf arbeite ich hin.

Ich bin sehr dankbar dafür, in einem Land zu leben, in dem kein Krieg herrscht und auch keine Hungersnot. Wir leben hier in einer Fülle, die viele gar nicht wahrnehmen. Stattdessen suchen wir ständig nach Fehlern, nach Haken und Fallstricken in Verträgen oder Vereinbarungen oder einfach nach dem, was uns fehlt. Wir sehen dabei den Mangel, die Enge und Begrenztheit im Vordergrund und nicht die Fülle und Weite mit all ihren Möglichkeiten, die jedoch genauso da sind.

Solange wir den Mangel im Fokus haben, wird sich die Fülle, nach der wir uns sehnen, nicht zeigen oder sie kostet uns eine Unmenge an Energie und geht trotzdem immer wieder verloren. Grund dafür ist das Gesetz der Anziehung bzw. der Schwingung (006). Was ich aussende, erhalte ich auch. Gedanken haben schon eine ziemliche Kraft, aber Gefühle sind die wahren Verstärker. Fühle das, was du dir wünschst, und du wirst es dadurch in deinem Leben erschaffen.

Begegne ich Menschen im Vertrauen und freue mich auf die Begegnung, ist die Reaktion des Gegenübers sehr oft ebenfalls freundlich, aufgeschlossen und hilfsbereit. Habe ich jedoch Angst, dass z.B. ein Projekt scheitern könnte, scheitere ich damit sehr wahrscheinlich auch. Mit inneren Zweifeln und Ängsten kreieren wir nur immer wieder Bilder und Gefühle des Scheiterns und des Verlustes und erschaffen daraus dann auch unsere Realität. Oftmals passiert das unbewusst aufgrund innerer Überzeugungen, einschränkenden Glaubenssätzen und verinnerlichter Regeln.

Als aktuelles Beispiel kann ich an dieser Stelle gleich meine Suche nach einer neuen Bleibe in Beilngries (Bayern, Deutschland) anführen. Da gibt es in mir diesen alten Glaubenssatz „Ich bin nicht willkommen – schon gar nicht, wenn ich mich ohne Maske getreu meiner inneren Werte zeige.“ Dahinter stehen meine eigenen Vorurteile und die Angst vor Ablehnung, vor dem Nicht-gewollt-Sein, vor Ausgrenzung und Alleinsein.

Eigentlich dachte ich, dass ich dieses Thema bereits gelöst hätte. Aber offensichtlich ist das nicht der Fall. Zumindest nicht für ein kleines, kindliches Ich in mir, das immer noch Angst hat, allein dazustehen; und auch nicht für ein erwachsenes Ich, das zwar keine Angst hat, dem jedoch diese ganzen Veränderungen in der letzten Zeit und vor allem auch die nächsten Monate betreffend gehörig gegen den Strich gehen und daher den Plan an allen Ecken und Enden sabotieren möchte.

„Wer will denn schon jemanden bei sich wohnen haben, der sich vegan und zuckerfrei ernährt; der Kokosöl als Zahnpasta, Hautpflege und Deo benutzt und sich die Haare mit Natron und Apfelessig wäscht; der spirituell völlig durchgedreht ist, keinen Alkohol trinkt und kein Geld für Wohnung und Auto, stattdessen aber einen Hund im Schlepptau hat? – Und das auch noch in einem kleinen, ur-bayrischen Ort! – Das kann niemals funktionieren!“

Ja, genau. Mit dieser Einstellung wird das auch nicht funktionieren. Und es macht dem kleinen Ich noch zusätzlich Angst.

Also frage ich zurück: „Warum sollte es in Beilngries – „diesem ur-bayrischen Ort“ – nicht auch Menschen geben, die ähnliche Interessen haben und ihr Leben ebenfalls ökologisch nachhaltig gestalten? Wir haben ja noch nicht einmal richtig angefangen, dort nach diesen Menschen zu suchen. Also können wir doch noch gar nicht wissen, wie die Menschen dort reagieren.“

Zurück bekomme ich nur ein Murren und ein „Du wirst schon sehen…“

Ich wende mich daraufhin dem kleinen, ängstlichen Ich zu und nehme es sanft in den Arm. „Du bist nicht allein. Nimm meine Hand und dann schauen wir gemeinsam, bei wem wir uns wohlfühlen. Ich habe in den letzten Jahren viele nette und hilfsbereite Menschen getroffen, und das werden wir auch in Beilngries. Und wenn dir etwas nicht gefällt oder Angst macht, darfst du es mir jederzeit sagen. Ich werde dich nicht mehr fortschicken.“

In dem Moment spüre ich, wie zwei unterschiedlich kleine Hände meine Hände greifen. Offenbar hat sich ein weiteres kleines Ich zu uns getraut und zugehört. Mir geht geradezu das Herz auf und ich spüre, wie das Gefühl der Angst in mir verschwindet und sich ein Lächeln in mein Gesicht schleicht. Zunächst ganz zaghaft und leise und das sich dann aber immer mehr zu einem breiten Grinsen ausdehnt.

Da sitze ich jetzt also hier auf meinem Sofa, grinse vor mich hin und habe dabei das Gefühl, als könnte mich nichts und niemand aufhalten, meinen Traum zu leben. Dieses Gefühl der inneren Verbundenheit gibt mir immer wieder so viel Kraft. Welch ein Geschenk!

Das Leben ist voller Geschenke. Wir müssen sie nur alle auspacken. Auch die, die in dreckiges oder zerrissenes Papier gewickelt sind; und ebenso die unscheinbaren und auch die, die mit Stacheldraht umwickelt sind.

Wenn wir das tun, werden wir reich beschenkt.

***


Bild: Pixabay, janrye (https://pixabay.com/de/fantasie-mädchen-weiblich-3861950/)

2 comments on “017 Das Geschenk

  1. Andrea sagt:

    Liebe Christiane ich bin grad sehr froh über deine Kontaktaifnahme per Facebook. Hab deinen Text gelesen und kann damit einiges anfangen (obwohl wir grad oberflächlich nur Bayern als Wohnort gemeinsam zu haben scheinen). Ich finde es spannend und merk-würdig dass du jetzt wieder in meinem Leben erscheinst. Falls du dich wunderst wieso: du findest mich auf Instagram unter „LiveLoveLearn_blog“ und unter andreagoehler.jimdofree.com. Wenn du bei IG reinschaust, wirst du sehen warum ich grad diesen Post von Dir als erstes angeschaut hab…. Viele liebe Grüße, Andres

    Liken

    1. Christiane sagt:

      Hallo Andrea. 🙂
      Ja, witzig, dass wir uns immer wieder an unterschiedlichen Orten begegnen bzw wiederfinden. Dieses Mal war Facebook so freundlich und hat dich heute einfach auf meinem Bildschirm erscheinen lassen. 😀
      Am Wochenende schaue ich mal auf deinen Seiten vorbei. Bin schon gespannt. Bei Instagram bin ich registriert aber überhaupt nicht aktiv. Aber vielleicht kommt das noch zu einem späteren Zeitpunkt.
      Jetzt steht erstmal der Umzug nach Bayern an. Das ist aufwändiger, als ich dachte, denn ich nehme nur einen Bruchteil meines Besitzes mit. Alles andere bleibt in Hamburg zurück.
      Ich freue mich, dass wir wieder in Kontakt sind.
      Alles Liebe! Christiane

      P.S. Du hast deine Nachricht als Kommentar zu dem Text „Das Geschenk“ gesendet. Ich gehe davon aus, dass du das bewusst so gemacht hast. Da es aber eine recht persönliche Nachricht ist, frage ich dich lieber doch noch, ob dein Kommentar auch für die Öffentlichkeit gedacht ist.

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