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Auf meiner Suche nach geeigneten Wegen, wie ich meine Wünsche nach einer beruflichen Neuausrichtung und einem Wohnortwechsel umsetzen kann, begegnen mir gerade eine Menge hinderlicher Überzeugungen. Ein Sammelsurium an Meinungen und Glaubenssätzen, die ich mir im Laufe meines Lebens selbst gebildet oder von anderen Menschen übernommen habe. Es sind Sätze wie:

Du wirst nie etwas auf die Beine stellen.

Du fängst ständig etwas Neues an und machst nichts richtig zu Ende.

Niemand wird dich ohne die entsprechende Ausbildung oder Berufserfahrung einstellen.

Sei mit dem zufrieden, was du hast.

Hochmut kommt vor dem Fall.

Bleib unauffällig und bescheiden.

Du weißt gar nichts, also halte besser den Mund.

Deine Meinung ist nicht wichtig.

Stell dich nicht in den Vordergrund.

Jeder ist nur auf sich bedacht.

Hilf dir selbst, sonst hilft dir keiner.

Du bist dumm und unfähig.

Die Liste ließe sich mühelos weiter fortsetzen.

In der Essenz all dieser Sätze erkenne ich, dass es in mir nach wie vor Anteile (Ichs) gibt, die verletzt sind, sich alleine fühlen und Angst haben. Diese Teile sind noch nicht in der Gegenwart angekommen. Sie denken:

Ich bin nichts wert.

Ich kann nichts.

Niemand will mich.

Das Leben und die Menschen sind gefährlich.

Vertraue niemandem.

Vor dem Start meines Blogs habe ich solche inneren Einwände und Hinweise oft einfach beiseite geschoben. Heute bin ich offener für meine inneren Stimmen und empfinde sogar Mitgefühl. Sie tragen die Erinnerungen, die mich/uns maßgeblich geprägt und geformt haben. Wie könnte ich das weiterhin ignorieren?

Ich höre mir also an, was sie zu sagen haben, und versuche, gemeinsam mit ihnen eine neue Realität zu gestalten. Inzwischen sehe ich in jedem der Ichs wichtige Fähigkeiten und Eigenschaften, die genau zu meiner Zukunftsvision passen und auch gebraucht werden. Da ist die Liebe zur Natur und den Tieren von M.; die Zielstrebigkeit und Selbstsicherheit von L.; die Strenge und Beharrlichkeit von P.; das Kindliche und Verspielte von D. und A.. Und ich selbst bringe Zuversicht und Mitgefühl ein. Wir laufen nun gemeinsam in eine Richtung. Das ist so ein schönes Gefühl! Natürlich gibt es weiterhin auch noch Ängste und Zweifel. Aber ich bin mir sicher, dass wir sie Schritt für Schritt lösen können. Wir alle wünschen uns ein freies, glückliches und erfülltes Leben. Gemeinsam können wir das erschaffen.

Aktuell prüfen wir eine Menge Überzeugungen und Glaubenssätze auf ihren Wahrheitsgehalt hin und auch, ob sie heute noch von Nutzen sind. Die Frage lautet jedes Mal: Glaubst du wirklich, dass…?

Glaubst du wirklich, dass du nie etwas auf die Beine stellen wirst?

Nein, ich weiß, dass ich bereits Einiges in der Vergangenheit geschafft habe. Auch aus schwierigen Situationen heraus. Und heute bin ich zudem innerlich stärker und stabiler als früher. Ich werde es schaffen.

Dazu fällt mir gerade noch etwas Passendes ein, das ich mal irgendwo gelesen habe: „Hast du jemals etwas auf die Beine gestellt?“ – „Ja, mich – immer wieder.“ [Verfasser unbekannt]

Glaubst du wirklich, dass dir niemand nach dieser langen beruflichen Auszeit eine Chance gibt, wieder ins Arbeitsleben einzusteigen?

Nein. Ich glaube, dass es möglich ist. Ich bin mir sicher, dass es irgendwo einen Platz für mich gibt. Ich muss mich bloß im Außen zeigen, meine Motivation kundtun und die Augen und Ohren offenhalten. Es werden sich zum passenden Zeitpunkt Türen öffnen.

Glaubst du wirklich, dass deine Meinung nicht wichtig ist?

Nein. Ich glaube, dass es Menschen gibt, die es interessiert, was ich zu sagen habe. Gerade die Rückmeldungen, die ich auf die Texte hier im Blog erhalte, bestätigen mich in meinem Tun. Ein großes DANKE an alle Leserinnen und Leser! Diese positiven Rückmeldungen sind für mich eine völlig neue Erfahrung und motivieren mich, immer mehr von mir zu zeigen. Mutiger zu werden, so zu sein und zu sprechen, wie es ungefiltert aus meinem Herzen strömen möchte. Von Herz zu Herz. Je mehr ich mich so im Außen zeige, umso mehr Herzlichkeit und Dankbarkeit erhalte ich zurück. Das ist so wundervoll.

Alle oben genannten Überzeugungen und Sätze können wir heute verneinen. Sie beinhalten Verallgemeinerungen, Übertreibungen und Einschränkungen, die heute nicht mehr stimmen oder angemessen sind. Gemeinsam mit meinen Ichs habe ich entschieden, diesen Sätzen keinen Glauben mehr zu schenken. Und auch nicht denen, die Angst verbreiten sollen – sei es aus der Politik, der Wirtschaft, den Medien oder dem näheren Umfeld. Angst macht abhängig und manipulierbar. Ich entscheide mich für das Gegenteil der Angst, die Liebe, und wähle bewusst neue Glaubenssätze. Glaubenssätze, die mein Herz öffnen und meine Motivation nähren, die mir Mut machen und mich zuversichtlich voranschreiten lassen.

Was bringt es denn mir und all den anderen Mitgeschöpfen auf dieser Erde, wenn ich mich selbst klein halte, meine Gaben verstecke und mir mit negativen Sichtweisen selbst schade? Damit würde ich nur das Dunkle in der Welt stärken. Ich wünsche mir jedoch mehr Licht in der Welt und in den Herzen der Menschen.

Daher glaube ich von nun an, dass …

Ich glaube, dass ich alles schaffen kann, was ich möchte. Weil ich meine Realität selbst gestalte.

Ich glaube, dass mich Menschen auf meinem Weg unterstützen und ich sie ebenso.

Ich glaube, dass ich wertvoll für diese Welt bin – auch oder gerade mit meinen Ecken und Kanten.

Ich glaube, dass ich stets die Entscheidung treffe, die für meine Entwicklung wichtig ist.

Ich glaube, dass das Leben gut für mich sorgt.

Ich glaube, dass alle Lebewesen für diese Welt von unschätzbarem Wert sind.

All das glaube ich nicht nur – nein, ich vertraue darauf, dass dies alles so ist. Tief in mir fühle ich es. Für mich ist es wahr, im Herzen stimmig und lässt mich innerlich leuchten.

Probiere es selbst aus. Hinterfrage deine Glaubenssätze. Du erkennst sie in Vorurteilen, Verallgemeinerungen und unumstößlichen Regeln. Sortiere diese inneren Überzeugungen danach, ob sie dein Leben bereichern oder einschränken, verändere sie gegebenenfalls oder kreiere neue. Formuliere Glaubenssätze, die du in deinem Herzen fühlst, die dir Kraft geben, die Hoffnung und Zuversicht schenken, die glücklich machen und Dankbarkeit in deinem Herzen aktivieren. Und der Glaube daran lässt dich innerlich leuchten.

Die Erde braucht das Licht jedes Einzelnen. Fange an, dein Licht in die Welt zu senden.


Bild: Pixabay, Jills (https://pixabay.com/de/mädchen-hell-strahl-licht-frau-2506201/)

 

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2 comments on “012 Glaubst du wirklich, dass …?

  1. haimart sagt:

    Viel Erfolg dabei an dich selbst zu glauben. Mir fällt es immer schwerer positiv in die Zukunft zu blicken. Doch auch der Zweifel ist ein Teil von mir. Er ist ein Splitter im Kopf, der mir sagt, dass hier etwas nicht stimmt.
    https://haimart.wordpress.com/2018/10/05/waehntest-du-etwa-ich-sollte-das-leben-hassen-in-wuesten-fliehen/

    Liken

    1. Christiane sagt:

      Bleib dran. Es lohnt sich. Bei mir kam die Wende, als ich begann, in den unschönen Dingen und Situationen das Positive zu suchen. In unserer „dualen“ Welt sind immer beide Seiten gleichzeitig vorhanden.

      Gefällt 1 Person

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